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Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"

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10 Jahre 2 Monate her - 10 Jahre 2 Monate her #155 von White
Hallo Pannonisten!
Früher als man nur nachts mit Licht gefahren ist, hielten die Glühbirnen auch viel länger! Aber weil man heute ständig im Straßenverkehr mit Licht fahren muss, und die derzeitigen 6V Nachbauten von SPAN & Co längst nicht mehr die Standfestigkeit der damaligen NARVA Birnen erreicht, brennt schon schnell mal eine “Durch“! Gerade wenn man sich mal verschaltet hat und der Motor hochtourt. Auch bei einer mal im kleineren Gang zügige fahrt tötet so manches Lämpchen. Gerade die mickrigen 4W BA9 Birnchen von der Seitenwagenbeleuchtung waren bei mir ständig betroffen. Auch mancher Nachbau Abblendlichtschalter, der in seiner Konstruktion beim Umschaltvorgang zulange einen Glühfaden der Biluxbirne trennt und dann erst den anderen zuschaltet, zerstört, da in diesen kurzen Moment, weil dann keine Last mehr an den Lichtspulen abgenommen wird, so manches Rücklichtlämpchen! Die Beiwagen Birnen blitzten da bei mir immer bedrohlich auf!
Abhilfe schafft da ein Spannungsbegrenzer!
Dieser wird parallel zu den Lichtspulen geklemmt, und arbeitet wie ein Blitzableiter.
Funktioniert mit Zener Dioden in entsprechender Leistung die alles über 7,2 Volt an Masse ableiten. Diese einfache „Spannungsreglung“ verhindert zuverlässig Überspannungen von Wechselstrom bei Magnetlichtmaschinen!
Dieses kleine Bauteil sinnvollerweise in der Lampe verstaut, weil im Motor wo auch Platz wäre, dessen Wärme jedoch ungünstig ist, mit Masse und Zündschlosskontakt (51)verbinden und fertig!!!!!!!!
Solch ein Teil bekommt man im Handel, oder wie auch sonst alles bei Ebay!!
Gruß Henry

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Letzte Änderung: 10 Jahre 2 Monate her von White.
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10 Jahre 2 Monate her #166 von quattro3008
gut zu wissen,Danke...zum Glück hatte ich noch nicht die Probleme :P ...aber was nicht ist kann ja noch werden...
bis jetzt ist noch alles original von 1959,bei allen dreien...( Moppedds...)aber gut zu wissen wie ich schonmal vorbeugen kann...
Gruß Denis

geht nicht gibts nicht,geht schwer gibts...

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10 Jahre 2 Monate her - 10 Jahre 2 Monate her #168 von starke136
Das ist eine gute Idee mit dem Spannungsbegrenzer!

Ich bin dem Thema aber mit einer VAPE-Zündung und H4 Beleuchtung aus dem Weg gegangen bis jetzt :blush:

Vorallem bei Nachtfahrten merkt man den Unterschied sehr sehr deutlich.

Das magische "P" !
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1 Jahr 8 Monate her #7638 von SBK Pannonia
SBK Pannonia antwortete auf Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"
Hallo Pannoniafreunde,
ich habe mich jetzt das 1. mal an einer Magnetzündung probiert.
Die Zündung funktioniert und Maschine läuft. Um die Zündung richtig ein zustellen musste ich das Polrad leicht verdrehen. Das Verstellen der Grundplatte hatte nicht gereicht.
Dies soll aber hier nicht mein Problem sein da der Motor läuft. Nur zur Info.

Mein Problem ist, dass ich ohne Probleme eine 45W 12V Glühbirne anschließen kann und dabei bei fast 15V ~ messe. Die Birne ist richtig hell und der Motor dreht dabei nicht extrem hoch.
Was da mit den 6V Birnen passiert könnt ihr euch vorstellen.
1.Ist das normal?
2.Liegt das am verdrehen des Polrad?
3. Gab es da unterschiedliche Lichtspulen?
Ob die beiden Lichtspulen auf der Grundplatte falsch verschaltet sind habe ich noch nicht geprüft.
Was habt ihr das für Erfahrungen?

MFG Olaf
 

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1 Jahr 8 Monate her #7639 von starke136
Hallo Olaf,

Welche Magnetzündung hast du verbaut?
Die originalen Zündanlagen haben meines Wissens nur 6V, nicht 12V, geliefert.

Hast du ein Bild der Zündung?

Das magische "P" !

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1 Jahr 8 Monate her - 1 Jahr 8 Monate her #7640 von SBK Pannonia
SBK Pannonia antwortete auf Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"
Es ist die original alte Magnetzündung.

 

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Letzte Änderung: 1 Jahr 8 Monate her von SBK Pannonia.

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1 Jahr 8 Monate her #7641 von starke136
Das ist merkwürdig, vllt wurde daran schonmal etwas geändert.
Weil 12V plus dürfte da niemals raus kommen.

Man müsste den Widerstandswert, gemessen, der Lichtspule mal mit einer anderen Zündung vergleichen.

Das magische "P" !

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1 Jahr 8 Monate her #7642 von giesbert
Hallo Olaf, ich habe noch ein paar Magnetzündung liegen... wenn du noch ein bisschen Zeit hast, würde ich sie dir vorbeibringen, wenn ich aus Polen zurück komme 
;-)

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1 Jahr 8 Monate her #7643 von White
Hallo Olaf,
da ist nichts verkehrt angeschlossen oder falsch verbaut. Dieses phänomen liegt am Ohmschen Gesetz. Die Spulen bei unseren Permanentmagnet-erregten, ungeregelten Wechselstromlichtmaschinen verhalten sich wie Konstantstromquellen: also die Ausgangsspannung hängt von der Belastung der Spule und deren Drehzahl ab. Bedeutet somit je größerer Strom desto kleiner die Spannung und im Umkehrschluß kleinerer Strom = höhere Spannung sowie weniger Motordrehzahl = weniger erzeugte Energiemenge, mehr Drehzahl = mehr erzeugte Energiemenge. Eine 12V-Birne hat aber einen doppelt so hohen Eigenwiderstand im Vergleich zu einer 6V-Birne mit gleicher Watt-Leistung. Demnach fließt bei der 12V-Birne nur der halbe Strom. Daraus ergibt sich also, dass die Spule dann bei einer 12V-Birne mit gleicher Watt-Leistung wie die der originalen 6V-Birne und bei gleicher Drehzahl eine gut doppelt so große Ausgangsspannung erzeugt, weil der Stromfluss bei der 12V-Birne um die Hälfte kleiner ist. Die 45W 12V Birne hat einen Widerstand von 3,2R weil (12V ins Quadrat/45W = 3,2Ohm)
und einen Stromfluss(I) von 3,75 A weil (45W/ 12V =3,75A)
Nach dem Ohmschen Gesetz U=RxI beträgt deine Spulenspannung(U) jetzt 12V (3,2Ohmx3,75A=12)
Diese 12V werden mit zunehmender Drehzahl noch höher werden und sehr wahrscheinlich die Birne auch durchbrennen.
Gruß Henry
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1 Jahr 8 Monate her #7644 von starke136
Hallo Henry!

Schön, dass du wieder im Forum aktiv bist! :)

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1 Jahr 8 Monate her #7645 von SBK Pannonia
SBK Pannonia antwortete auf Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"
Hallo an alle, danke für eure Antworten!

Giesbert: Danke für dein Angebot. Von den habe ich auch noch welche rum liegen. Über ein Besuch würde ich mich aber trotzdem freuen.

White: Danke für die sehr ausführliche Antwort. Wenn ich von einer Konstantstromquelle aus gehe, kann ich deinen Berechnungen folgen. Warum baut dann keiner auf 12V um? Alle Birnen auf 12V + 12V Batterie und für beide Spulen ( Klemme 51 und 59) einen 12V Spannungsbegrenzer einbauen.
Irgendwo habe ich da noch einen Denkfehler drin. Die Spannungsbegrenzer habe ich gestern bestellt. Ich werde mir die Grundplatten erst nochmal anschauen. Wenn ich ein Ergebnis habe, werde ich berichten.

MFG Olaf

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1 Jahr 8 Monate her #7646 von White
Hallo Olaf,
dass ist in der Simson-Szene schon Gang und Gebe!
nennt sich “ 12V missbrauch von 6V Spulen“ musste mal googeln.
Funktioniert aber alles nur mit geeigneten elektronischen Reglern weil die Batterie ja Gleichstrom braucht, und damit sind die meisten schon wieder überfordert und flüchten dann doch lieber zu Vape ….weils einfach Einfacher ist.
Gruß Henry

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1 Jahr 8 Monate her #7647 von SBK Pannonia
SBK Pannonia antwortete auf Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"
Hallo Henry, ich habe den Artikel gefunden. Jetzt bin ich fast ein wenig traurig, dass ich nur eine heile Kurbelwelle für Magnetzündung hatte. Da kann man bei der Pannonia viel mit den Lichtspulen machen.
Ich werde es probieren und berichten.
Gruß Olaf

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1 Jahr 8 Monate her #7648 von White
Hallo Olaf,
du schreibst, dass du das Polrad versetzen musstest um ein Zündzeitpunkt hin zubekommen. Nun
durch einer ungünstigen Paarung von Kurbelwelle,Schwungrad,Grundplatte,Unterbrecher und sogar Motorblöcke aus verschieden Jahrzehnten dieser Teile ist das gut möglich.
Mit der Polrad-Verstellung ist das die einfachste Lösung, aber ohne Keilnutverbindung nicht von Dauer. Mit dem verlängern der Langlöcher auf der Grundplatte ist das auch möglich, birgt aber die Gefahr, dass der Stromabnehmerkontakt der Zündkabeldurchführung nicht mehr an der Zündspule anliegt. Weiterhin kann dann der Magnetabriss der Zündspule nicht mehr stimmen. Um die optimale Magnetenergie in die Zündspule induzieren zu können muss eine bestimmte Magnet / Spulen Position erreicht werden. Das muss man sich wie ein Gummi vorstellen der gespannt wird, und in seiner höchst gespannten Stelle dann durch den Unterbrecher wie ein Abzug davon schnipsen zulassen. Ein halb gespannter Gummi schnipst zwar auch davon, es fehlt aber Energie. Genauso geht es der Zündspule. Diese funkt zwar auch, aber weniger “Energiereich“,weil sie schon vorzeitig abgefeuert, gezündet oder entladen wurde. Gerade bei den altersschwachen Schwungscheiben wird das dann zum Problem. Diese Magnetabrisskante ist in den alten Bedienungsanleitungen genau angegeben und kann so auch mach gemessen. Sollte die nicht zum Zündzeitpunk passen, dann stimmt der Unterbrecher nicht dazu!. Mit der sehr wenigen Kontaktverstellung bei den meist verschlissenen und miserablen Nachbau- Unterbrechern geht da meist nichts mehr an “zuverstellen“. Aber auch hier kann man am Unterbrecher was richten. Nicht nur am Kontaktabstand sondern das ganze Blechkonstrukt kann man so gut überlegt und mit logischen Denken in entsprechende Richtung sich zurecht biegen. Dementsprechend im Schraubstock oder ähnlichen Spannvorrichtungen einspannen und mit kleinen Hebelwerkzeugen etwas drücken. Kleine Holzunterlagen zum gegenhalten machen da auch Sinn.
Hier geht’s nur um die Einstellung, verbrannte und abgeschliffene Unterbrecher sind und bleiben Schrott!!!

Gruß Henry
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1 Jahr 8 Monate her #7656 von SBK Pannonia
SBK Pannonia antwortete auf Das leidige Thema "Glühbirnen durchbrennen"
Hallo in die Runde, ich habe den Spannungsbegrenzer eingebaut. Das funktioniert sehr gut. Oberhalb von 6V wir der Strom gegen Masse kurzgeschlossen und es kommt nicht zu Spannungsspitzen.

MFG Olaf
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