Pannoniafreunde.de

... alles was die Pannonia braucht

Von Ungarn an die Talsperre

Bewertung:  / 2
SchwachSuper 

Mittweida/Falkenhain. In den 6oer und 70er Jahren gehörte die in den ungarischen Csepelwerken bei Budapest gebaute Pannonia, ein einzylindriges Zweitakt-Motorrad, zum fast alltäglichen Straßenbild. Heute sieht man den Oldtimer selten Deshalb war es schon auffällig, als sich am Wochenende die knatternden Maschinen aus allen Himmelsrichtungen ins Fahrerlager an der Jugendherberge Falkenhain bewegten, wo das elfte deutschlandweite Treffen der Pannonia-Freunde stattfand.

Dass dieses Mal die Wahl auf den kleinen Ort an der Zschopau fiel, ist dem Pannonia-Freund Armin Vogt aus Waldheim sowie Volker und Ines Tumovec aus Ottendorf zu verdanken, die das Treffen organisierten.
„Als Ausrichter muss man sich be-werben, und ich freue mich, dass so viele Fahrer wie noch nie gekommen sind", sagte Ines Tumovec, die rund 90 Motorräder zählte. Unter ihnen war auch Vörös Kalman aus dem ungarischen Gellenhaza, der mit seiner Maschine über 850 Kilometer zurücklegte und damit die weiteste Strecke hinter sich ließ.
Nahezu alle Motorräder konnten im Originalzustand bestaunt werden, nur an wenigen wurden kleine Details verändert Darunter die Pannonia TLF 250 mit Seitenwagen von Matthias Pollmer aus Oschatz. „Die Maschine habe ich durch Zufall einer älteren Frau abgekauft", erzählt Pollmer, der drei Pannonias besitzt Auf die Frage, was denn das Besondere an den Oldtimem ist, antwortet er schmunzelnd: „An ihnen zu schrauben und sich darüber zu freuen, wenn das Ziel ohne einen Defekt erreicht wurde." Tatsächlich haben die Maschinen noch heute wegen ihrer technischen Probleme einen schlechten Ruf, da sie „Kolbenfresser" sind, wie man in der Motorradsprache sagt „Aber eigentlich trifft das nur dann zu, wenn man nicht richtig fahren kann", erzählt Pollmer. Die Fahrer besuchten auch Waldheim und die Burg Kriebstein. Ein Schild am Kriebsteiner Berg mit der Aufschrift „Ersten Gang einlegen" sollte dabei noch einmal an die DDR-Zeit erinnern, (hä)

Quelle: leider mehr bekannt. Bitte um Hinweise, welche Waldheimer Zeitung dies berichtet hat. Danke!

11. Treffen in Waldheim
Pannoniafahrer quälen sich den Berg hinauf
Alte Zeiten am Burgberg: Ersten Gang einlegen 
Zittern am Berg, doch geschafft haben es alle

Unterstützen

Falls Du die Seite mit ein paar Cent unterstützen möchtest, dann kannst Du das gern per PayPal.
Vielen Dank!